Dresden hat ein Herz für Schwalben


Dresden hat ein Herz für Schwalben
Dresden hat ein Herz für Schwalben
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und Andreas Gruner, Abteilungsleiter Brücken- und Ingenieurbauwerke im Straßen- und Tiefbauamt, nahmen heute, 11. August 2017, aus der Hand von Matthias Schrack, Fachgruppenleiter Ornithologie im Naturschutzbund Sachsen, auf der Altbertbrücke die Plakette „Hier sind Schwalben willkommen“ entgegen. Die Albertbrücke in Dresden ist ein bevorzugter Nistplatz der Mehlschwalbe. Während der denkmalgerechten Sanierung von April 2014 bis September 2016 hatten die Ingenieure des Straßen- und Tiefbauamtes umfangreiche Maßnahmen zum Schutze der Vögel veranlasst. Der Naturschutzbund Sachsen (NABU) würdigte dieses Engagement mit seiner Auszeichnung.

„Dass unsere Ingenieure im Straßen- und Tiefbauamt komplizierte Brückenbaumaßnahmen technisch souverän meistern, ist bekannt“, stellt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain fest. „Dass sie dabei auch die Wohn- und Brutstätten von Schwalben vorübergehend umsiedeln, weniger. Ich verstehe diese Auszeichnung als Ansporn, sensibel und umweltbewusst auch bei künftigen Bauvorhaben vorzugehen“, so Schmidt-Lamontain weiter.

Die mächtigen Sandsteinbrücken über die Elbe sind begehrte Brutplätze der Mehlschwalbe. Früher waren die Rauch- und Mehlschwalben Felsenbrüter, auch in der nahe gelegenen Sächsischen Schweiz. Viele dieser Felsbrüter sind mit der Errichtung der Häuser, Türme und Brücken in Städte und Dörfer umgezogen, sozusagen in eine quasinatürliche Felslandschaft, darunter auch Wanderfalke, Turmfalke, Mauersegler und Dohle. Mit ihrer Bautätigkeit haben die Menschen vielen Arten einen neuen Lebensraum erschlossen und das Siedeln in ihrer Nachbarschaft ermöglicht. Die Mehlschwalben brüten gesellig in Brutkolonien. Die Nester aus Lehm gelten als geschützte Lebensstätte und dürfen nicht ohne weiteres beseitigt werden. Mehlschwalben nutzen ihre Nester im Unterschied zu vielen anderen Vogelarten regelmäßig wieder für die Brut, Jahr für Jahr. Deshalb trafen die städtischen Brückenbauingenieure schon vor Beginn der Sanierungsarbeiten an der Albertbrücke Vorkehrungen, damit die aus den Winterquartieren zurückkehrenden Mehlschwalben in der Bauphase nicht zur Brut schreiten. Zunächst wurde die Ostseite der Albertbrücke vor der Brutzeit mit Netzen versehen, die verhinderten, dass die Schwalben Nester bauten. Dafür stand den Mehlschwalben die Westseite der Brücke uneingeschränkt zur Verfügung. Interessanterweise wurden dort 84 Nester angelegt, vor der Sanierungszeit waren es maximal 50 Nester. Während der Brückenbauarbeiten an der Westseite stand den Mehlschwalben bereits wieder die östliche Seite zur Verfügung. Nach der Verbreiterung der Brücke fanden die Schwalben somit weiterhin günstige und geschützte Bedingungen für ihre Nestanlage. An der Elbe finden sie Uferlehme als Baustoffe, der Elbestrom und die blütenreichen breiten Elbewiesen bieten ein reichliches Insektenangebot. Somit können sich die Erholungssuchenden auch weiterhin an den eleganten Flügen der nützlichen Insektenjäger erfreuen, deren Brutplätze durch verantwortliches Handeln des Bauträgers auch nach der Brückensanierung fortbestehen.

Schwalben sind Kulturfolger und nisten in unmittelbarer Nachbarschaft des Menschen. Trotz dieser Anpassung gibt ihr Bestand mittlerweile Anlass zur Sorge. Verantwortlich für den schwindenden Bestand sind vor allem unbedachte Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, der Rückgang von Fluginsekten und der flächendeckende Einsatz von Unkraut- und Insektenbekämpfungsmitteln in der Landwirtschaft. Deshalb hat der Naturschutzbund (NABU) Sachsen, unterstützt von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), 2016 das landesweite Projekt „Schwalben willkommen“ zum Schutz von Schwalben-Niststätten gestartet. Damit will der NABU Sachsen auf die Situation der Schwalben aufmerksam machen, informieren und Naturfreunde, die sich für den Schwalbenschutz einsetzen, würdigen.
16.08.2017 - www.dresden.de
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Neue Lagerfeuerstelle in Dresden


Seit Frühjahr 2017 gibt es eine neue Lagerfeuerstelle am Johannstädter Elbufer in Höhe des Restaurants „Rosengarten“. Sie ist eine Alternative zur ehemaligen Feuerstelle unterhalb der Moritzburger Straße. Diese musste aufgrund von Beschwerden wegen Lärmbelästigung geschlossen werden.
Seit der Eröffnung buchten 60 Dresdnerinnen und Dresdner diese neue Feuerstelle, wovon es insgesamt fünf am Elbufer in Dresden gibt.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Dresden unterstütz...
15.08.2017 -

Romantik in der Malerei


Am Donnerstag, dem 10. August 2017, hält die Kunsthistorikerin Ophelia Rehor um 19 Uhr im Museum Bautzen einen Vortrag mit dem Titel: „Die Romantik – Einblicke in die Malerei“.
Anhand ausgewählter Bildbeispiele der romantischen Malerei wird in dem Vortrag ein kunsthistorischer Bogen von der Frühromantik über die Hochromantik bis zur Spätromantik gespannt. In der Romantik rückte das Gefühl in den Mittelpunkt künstlerischen Schaffens. Besonders die Natur wurde zum Spiegel des...
08.08.2017 - www.museum-bautzen.de

Hommage à Ekkehart Rautenstrauch - Neue Sonderausstellung in der Galerie am Zwickauer Domhof


Mit der neuen Ausstellung in der Galerie am Domhof kehrt Ekkehart Rautenstrauch, dessen Werke u. a. in mehreren französischen Museen gezeigt wurden, in seine Geburtsstadt Zwickau zurück. Zu sehen sind mehr als sechzig Arbeiten, von denen die frühesten ins Jahr 1964 datieren, die jüngsten ins Jahr 2011. Die Bandbreite reicht von Malerei über Grafik und Fotografie bis hin zu Collagen und Videokunst. Die Sonderausstellung wir am Sonntag, dem 13. August um 11 Uhr eröffnet und is...
07.08.2017 - www.zwickau.de

Fahrbücherei Bautzen auf neuen Wegen


Am Montag, dem 7. August 2017, nimmt der Bücherbus nach der Sommerpause wieder an Fahrt auf. Dann trifft sein Motto „Besuchen Sie uns! Wir kommen Ihnen entgegen!“ auf noch mehr Nutzer zu.

Sieben neue Haltestellen wird der Bücherbus künftig ansteuern. Nachdem durch den Ausstieg einiger ländlicher Gemeinden freie Kapazitäten auftraten, wurde der Fahrplan gründlich umgestaltet und renoviert. Alle Bautzener Bücherfreunde dürfen sich nun über ein engmaschigeres Streckennetz i...
06.08.2017 - www.bautzen.de
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Bahnhofstraße 36
08606 Oelsnitz/Vogtl.
17.08.2017 17:00
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